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Oldie-Fans unterstützen Leberecht -
Rundfahrten bringen der Stiftung über
1000 Euro ein
Zehn Stunden Einsatz von engagierten
Oldtimerfans, die entsprechenden
Fahrzeuge und eine große
Einsatzbereitschaft – das ergaben am Ende
nun über 1000 Euro für die
Leberecht-Stiftung, der schnellen Hilfe
für benachteiligte Kinder und
Jugendliche. Der Cransberger Oldtimer
Club hatte sich vor zwei Wochen bei der
Oberurseler Ausstellung „Autos in der
Allee“ mit den historischen Gefährten den
ganzen Tag am Rathausplatz aufgereiht, um
Besucher der Ausstellung gegen eine
Spende rund um die Taunusstadt zu fahren.
Und viele nutzten das Angebot. Weder
nahmen die Fahrer Benzingeld, noch
wollten sie für den Einsatz etwas haben,
sondern spendeten sozusagen Sprit und
Zeit ebenfalls an die Stiftung.
Aktionen für soziale Zwecke
Diese Woche nun kamen einige Vertreter an
den Festplatz, um die Summe an die
Stiftung respektive an Beiratsmitglied
Andreas Burger zu übergeben. Die Idee und
Organisation der Rundfahrt hatte übrigens
Rudolf Linden. Zur Übergabe waren auch
Hildegard Linden, Ulrich Raitor, Ottmar
Frieling, COC-Chef Christof Demuth sowie
Rainer Maruhn gekommen.
Diese Touren waren nicht die erste
Hilfsaktion der Oldie-Fans, denn
regelmäßig unterstützt die Gemeinschaft
Vereine und soziale Hilfen mit den
Ausfahrten. Der Cransberger Oldtimer Club
wurde schon 2003 von vier Freunden
gegründet. Der COC ist kein Verein,
sondern eine lose Gemeinschaft, in der
jeder sich einbringt, Ideen hat und
umsetzt oder sogar eine Ausfahrt
organisiert, Demuth selbst hält am Ende
die Fäden in der Hand.
Und es geht in erster Linie um den Spaß
und auch darum, die alten Autos, also ein
Stück Kulturgut, zu erhalten. Der COC
unternimmt Ausfahrten mit Picknick in
Mittelhessen, wie im Vogelsberg, Taunus,
Westerwald oder Wetterau. Der Club ist
immer für neue Interessierte offen. So
trifft man sich jeden ersten Freitag im
Monat zum Stammtisch. Dieser ist in den
Sommermonaten bei Clubfreunden zu Hause
und einmal im Monat bei einer Ausfahrt.
Wer Interesse hat, kann sich per Mail an
coc2003ig@taunuskaefer.de melden oder
sich unter www.taunuskaefer.de bzw.
www.cransberger-oldtimer-club.de
informieren.
Übrigens: Die Leberecht-Stiftung freut
sich über alle kleinen und großen Hilfen,
denn die Zeiten, in denen Menschen die
Stiftung großzügig unterstützten, sind
vorbei. Die gemeinnützige Stiftung macht
sich stark für behinderte und
benachteiligte Kinder und Jugendliche im
Rhein-Main-Gebiet. Ihr Ziel ist es,
betroffenen Kindern und Jugendlichen ein
Lächeln ins Gesicht zu zaubern und ihren
Familien ein Stück Lebensqualität zu
schenken.
Die Stiftung fördert zum Beispiel Reit-,
Musik- oder Lerntherapien, finanziert
behindertengerechte Hilfsmittel und
Fahrzeuge, initiiert barrierefreie
Spielplätze und ermöglicht Freizeit- und
Bildungsangebote.
Für die Stiftung engagieren sich
Redaktions- und Verlagsmitarbeitende von
Frankfurter Neue Presse, Höchster
Kreisblatt, Taunus Zeitung,
Offenbach-Post, Hanauer Anzeiger und
Gießener Allgemeine Zeitung –
ehrenamtlich und mit ganz viel Herz. Und
das seit über einem
Dreivierteljahrhundert. Wer mehr wissen
will, wie die Stiftung nach dem Krieg
entstand und sich entwickelte, findet
alle Infos unter
www.leberecht-stiftung.de. Oder man
schreibt eine Mail an leberecht@mediengruppe-frankfurt.de.
Auf der Webseite finden sich auch online
die Förderanträge. Diese werden vom
Beirat geprüft und beraten, danach fällt
eine Entscheidung. Helfen kann aber nur
funktionieren, wenn die Stiftung über die
Mittel verfügt. Wer unterstützen kann:
Frankfurter Volksbank: IBAN DE60 5019 0000 0000 1341 71.
Text von Andreas Burger, Taunus Zeitung,
freundlicherweise zu
Verfügung gestellt. Bericht erscheint
auch im UAW 30.05.26 |