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Hier nun
der 2.Teil mit weiteren Fotos zu unserem
Nachmittag im Kortheuerhaus in Usingen.
Fotos wurden freundlicherweise vom
Kortheuerhaus zu Verfügung gestellt. Mit
der Erlaubnis diese zu zeigen. Auch der
Text von Monika Schwarz-Cromm, der in den
Tageszeitungen TZ und UA, sowie im UAW
stand, ist hier nochmal nachzulesen. |
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Usingen –
Ein schöner Nachmittag mit
leckerem Kuchen und anschließendem
Ausflug macht gute Laune. Auch die
Bewohner des Kortheuerhauses wissen das
und freuten sich seit Tagen auf Samstag.
Denn da hatten sich die Mitglieder des
Cransberger Oldtimer Clubs (COC) mit
ihren Autos angekündigt.
Die Aufregung war dementsprechend groß,
als 16 COC-Autos vor dem Haus parkten.
Darunter konnten vier alte VW-Käfer
bestaunt werden. Christof Demuth
erklärte, dass der älteste der
vorgeführten Autos einer dieser Käfer aus
dem Jahr 1960 sei. Das markante an diesem
34 Pferdestärken-Modell seien die
breiteren Fensterholme, die ihm den Namen
Dickholmer einbrachten. Weitere Modelle
waren der Mercedes, der Alfa Romeo, der
Volvo und auch der Opel mit der
durchgehenden Vordersitzbank. |
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So manches Automobil-Modell war den
Senioren aus alten Zeiten gut bekannt.
Draußen und im großen Saal des Hauses
waren die Tische schon gedeckt. Das Haus
spendete Kaffee und Kuchen für die
Bewohner. Darauf freuten sie sich alle.
Und so waren die Tische schnell besetzt,
als Heimleiterin Irina Adolph alle ganz
offiziell zu Kaffee und Kuchen
zusammenrief. Natürlich nahm auch die
COC-Abordnung an dem gemütlichen
Beisammensein teil. Schnell kamen alle
ins Gespräch.
„Ich habe einen weißen VW-Käfer
gefahren“, erzählte ein Bewohner. Die
schönen Erinnerungen an frühere Zeiten
waren ihm im Gesicht abzulesen. Das
Kortheuer-Team half den nicht mehr so
ganz mobilen Bewohnern, die aufgereihten
Autos zu bewundern. Ob mit dem Rollator,
dem Rollstuhl oder zu Fuß, keiner von
ihnen wollte sich dieses Stück
faszinierender Vergangenheit entgehen
lassen. Eine ältere Frau erinnerte sich,
dass sie mit genau solch einem alten VW
in der Fahrschule Autofahren gelernt
habe, als sie den alten Käfer entdeckte.
Die Mitarbeiter hatten große Hüte für die
Frauen dabei, damit das Foto auch
besonders prägnant wurde. Denn vor solch
einem alten Auto zu posieren, machte
allen Spaß. Dass auch viel dabei
gefachsimpelt wurde, war klar.
Dann war es soweit. Die Fahrer halfen den
Senioren beim Einsteigen und chauffierten
sie kreuz und quer im Old- oder im
Youngtimer durch Usingen. Die
Seniorenheimbewohner erfuhren dabei, dass
ein Fahrzeug, das mindestens vor 30
Jahren erstmals zugelassen wurde, als
Oldtimer gilt. Youngtimer sind 20 bis 30
Jahre alte Fahrzeuge. |
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„Diese Fahrten sind absolut ein Highlight
für die Senioren“, erklärte Christof
Demuth, der Leiter des COC. Es gebe dabei
drei Gruppen von Senioren, sagte er.
„Einige sehen sich die Autos an, andere
setzen sich hinein. Die dritte Gruppe
möchte unbedingt eine Fahrt in einem
solchen Auto erleben.“ Klar erfüllte das
COC-Team jedem Senior seinen Wunsch.
„Wir sind drei Stunden hier und fahren
danach wieder nach Hause“, wies Christof
Demuth auf den Sinn der Veranstaltung
hin, „den Senioren bedeutet das aber sehr
viel.“ Bereits zum zweiten Mal kamen die
Oldie-Freunde ins Kortheuerhaus. Dort
wird 113 Bewohnern Pflege und ein zu
Hause gegeben. Besonders die Menschen,
die an Demenz erkrankt sind, liegen den
COC-Leuten am Herzen. Christof Demuth
weiß um die Erinnerungspflege, die für an
Demenz erkrankte ein wichtiger Aspekt
sei, wie er betonte. Doch auch für alle
anderen Bewohner war der Besuch der
Oldie-Freunde eine schöne Gelegenheit,
sich wieder an früher Zeiten mit
unvergesslichen Momenten zu erinnern.
„Die Fahrt in diesen alten Autos spricht
verschiedene Sinne an, schenkt Freude und
vor allem ein gutes Gefühl“, bestätigte
auch Irina Adolph. Die COC-Freunde
hoffen, mit dieser Aktion Freude zu
schenken.
Mehr über den COC und seine Aktion findet
sich auf der Internetseite https://cransberger-oldtimer-club.de/
Monika Schwarz-Cromm
Bericht in TZ und UA am 13.04.26 und
im UAW am 18.04.26 |
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